Nachbarschaft - Hilfe!

Katzenkacke

Zu unserem Haushalt gehören 2 (ehemalige) Kater. Diese Übrigbleibsel des „Wir-haben-ein-Haus-und-Garten“-Lebens mussten in ihrem armen Katerleben schon 2 mal mit mir umziehen, und Katzen hassen Umziehen. Manchmal wünsche ich mir (für sie), sie würden gehen, und einfach nicht mehr kommen, irgendwo ein besseres Zuhause finden, wo sie liebevollere Sätze als „halt die Klappe“ oder „geht’s noch langsamer?“ hören. Ich ertrage liebe meine Katzen… doch sie sind eingebildete, arrogante, egozentrische Wesen. Kein Hund/Wellensittich/Goldfisch/Hamster dieser Welt würde es sich anmaßen, sich so zu benehmen. Sie machen mich für alles verantwortlich, im Zweifelsfall auch für das Wetter.
„Maaaaaaaauuuuuuuu 😦 es regnet schon wiiiieeeder, tu was dagegen!“
Katzen sind der Meinung, die Welt dreht sich um sie.
So ist es tatsächlich ein Wunder, dass Emma und ich überhaupt eine Wohnung gefunden haben, in die wir MIT diesen beiden Viechern einziehen durften. (Unter der festen Vorraussetzung, dass sie sich nur innerhalb der Wohnung aufhalten würden, natürlich) Und im Prinzip war es klar, dass der Ärger nicht lange auf sich warten lassen würde.
Kater 1 benutzt viel lieber die Haustüre der „Dosenöffner“, als den eigens mit Katzenleiter versehenen Hintereingang zum Küchenfenster. Was zur Folge hat, dass er sich regelmäßig im (Gemeinschafts-)Treppenhaus rumdrückt. Was ihm natürlich ausdrücklich verboten und genau so ausdrücklich schnuppe ist.
Kater 2 liegt mit Vorliebe auf Frau Fischers Gartentisch. Elegant drapiert zwischen Windlicht und Blumendekoration hält er die Nase in den Wind und genießt das Leben. Sehr zum Ärger von Frau Fischer.
Doch das eigentliche Problem ist, Kater 1 und Kater 2 sind in unserer schönen Kommune in allerbester Gesellschaft. Hier wimmelt es nur so von Katzen. Luzie, von Herrn Krakow nebenan, dann die kleine graue von gegenüber, die sich gern mal in meiner Küche am Buffet bedient, die rote von diagonal… die schwarzweiße… die… ihr seht, wo ich hin will?
Und trotzdem. Man ist sich sicher, dass es meine Katzen sind, die ständig in den Garten „kacken“. (Anmerkung, wer sich wirklich auskennen würde, wüsste, dass Katzen nicht ihr eigenes Revier versch***) Und überall Haare verlieren. Und nachts den Mond anheulen. Und kleine Kinder fressen.
„Anne, du weißt, wir sind wirklich froh, dass du und Emma hier eingezogen seid. Ihr passt hier wirklich gut rein. Nur… die Katzen. Wir bekommen immer wieder Beschwerden. Wegen der Katzen.“ „Beschwerden? Ja? Von wem denn, zu mir hat noch niemand etwas gesagt…“ „Naja, nicht so richtig offizielle Beschwerden, aber…“
Schade. Richtig offizielle Beschwerden wären mir lieber. Dann könnte ich zumindest kontern. Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass es nicht meine Katzen sind, die überall ihre Kippen fallenlassen. Oder, nachdem sie ein Snickers verputzt haben, einfach das Papier in die Wiese werfen. Auch hören meine Katzen selten laute Musik.
Und noch seltener kotzen sie nach einer durchsoffenen Nacht im ersten Stock aus dem Fenster.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s